blogs in der krise?
Auch wenn derzeit die Google-Herabstufung von Link-Verkäufern das Thema Blogkrise kurzfristig abzulösen scheint, möchte ich mich trotzdem doch noch zu eben dieser hinaufbeschwörten Blogkrise äußern. Robert Basic begleitet seit Wochen den Verlinkungsverlust der Top-100-Blogs aus den deutschen blogcharts mit wöchentlichen Blogeinträgen, auch viele andere Blogs haben sich dem Thema angenommen. In der Tat ist es so, dass die Top-100-Blogs aus meiner Liste seit einigen Wochen über weniger Links verfügen als in den Monaten zuvor. Doch ist die Entwicklung wirklich so dramatisch, wie einige Blogger mutmaßen? Befinden sich die deutschen Blogs insgesamt in einer Krise? Ist der Hype zu Ende? Macht das alles noch Sinn, was wir hier machen?
Ich habe mir mal die Arbeit gemacht, mein gesamtes Blogcharts-Archiv durchzugehen und die jeweilige Zahl an Verlinkungen rauszuschreiben, die zum Erreichen der Plätze 20, 50 und 100 nötig waren - außerdem die durchschnittlichen Verlinkungen der Top-100-Blogs. Herausgekommen ist das:

Auf den ersten Blick unterstützt die Grafik die These des rasanten Linkschrumpfens. Seit dem Peak Ende Juni 2007 befinden sich alle vier Kurven auf einer mehr oder weniger rasanten Talfahrt. Dennoch sehe ich die Situation weitaus weniger dramatisch als manch anderer Blogger. Der Grund: Vor den deutlichen Linkverlusten seit dem 4. Juli befanden sich die vier Kurven auf einer ähnlich extremen Bewegung nach oben. Interessant wird es, wenn man die Lage mit dem Jahr 2006 vergleicht.
Im ersten Halbjahr 2006, frisch nach dem Start der deutschen blogcharts, nahm der Verlinkungsgrad der Top-100-Blogs stetig, aber wenig dramatisch zu. Von Woche zu Woche waren mehr Links nötig, um einzusteigen, oder Platz 50 zu erreichen. Auch die Zahl der durchschnittlichen Links der 100 Blogs nahm relativ gleichmäßig zu. Bei Platz 20 sah es zwar etwas unregelmäßiger aus, doch eine solch hohe Position ist immer auch von Zufällen abhängig. Verliert ein einziges Blog viele Links und fällt zurück, kann das den 20. Platz auf einen Schlag ebenfalls deutlich nach unten ziehen. Je weiter man nach hinten blickt, desto weniger anfällig sollten die Plätze für solche kurzfristigen Entwicklungen sein.
Im zweiten Halbjahr passierte dann etwas sehr interessantes: eine Stagnation. Nach dem 21. Juni, an dem sich alle vier Kurven auf einem Höchststand befanden, ging es nicht weiter nach oben. Am 3. Januar 2007, sechs Monate später verfügten die 100 Blogs nur über einen einzigen Link mehr als am 21. Juni 2006. Aus durchschnittlich 346 Verlinkungen waren 347 geworden. Vor allem die Top-20-Blogs verloren deutlich.
Im Januar 2007 begann dann aber die rasante Fahrt: Verfügten die Top-100-Blogs am 3. Januar noch über die erwähnten 347 Links, waren es am 7. Februar schon 369, am 3. März 401 und am 27. Juni wurde sogar erstmals die 500er-Grenze überschritten. Vergleicht man diese Entwicklung mit demselben Zeitraum 2006, so ergibt sich 2007 ein Wachstum von 169 Verlinkungen pro Blog, 2006 lag es nur bei 83. Mit anderen Worten: Der Verlinkungsgrad wuchs im ersten Halbjahr doppelt so schnell an wie ein Jahr zuvor.
An dieser Stelle, im Juli 2007, war zu erwarten, dass es so nicht weitergehen konnte. Im Gegensatz zum Vorjahr setzte aber keine Stagnation ein, sondern der von vielen beobachtete Rückgang des Verlinkungsgrades. Doch diese Entwicklung ist eine logische Folge des vorherigen rasanten Wachstums. Schließlich - und das sollte nie vergessen werden - zählen für die deutschen blogcharts ausschließlich diejenigen Verlinkungen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate dazugekommen sind. Hat ein durchschnittliches Top-100-Blog also im ersten Halbjahr 2007 169 Links hinzugewonnen, so hätten im zweiten Halbjahr schon genau so viele neue Links hinzukommen müssen, um das Niveau zu halten. Unrealistisch in den Sommermonaten.
Dass dieses Sommerloch auch im Oktober noch anhält und der Verlinkungsgrad der Top-100-Blogs weiter abnimmt, ist meiner Meinung nach ebenfalls recht einfach zu erklären: Im ersten Halbjahr 2007 gab es eine Menge an großen Themen, die viele Blogs wochen- wenn nicht monatelang beschäftigt haben, u.a. eine Reihe von weiteren Abmahnungen, den Start von adical und nicht zuletzt die Konferenz "re:publica", die Anfang April stattfand und in die viele Blogger direkt oder indirekt involviert waren oder wenigstens darüber berichteten. Gibt es solche großen Themen, die größere Teile des Bloggerszene betreffen, ist es ganz logisch, dass mehr verlinkt wird als in anderen themenschwächeren Zeiten, schließlich schreiben viele Blogger - und das ist völlig neutral gemeint - immer noch am liebsten über das Bloggen. Im zweiten Halbjahr fehlten diese großen Themen. Es gab auch keine Fußball-WM, keine Bundestagswahl oder irgendetwas anderes, das größere Teile der Bevölkerung - und damit auch größere Teile der Blogger in Bewegung hielt. Auch die Schäuble-Bundestrojaner-Affäre begann im ersten Halbjahr - und auch diese vielen dabei entstandenen Links fallen nun aus der Wertung.
Natürlich ist das nicht die einzige Erklärung - das wäre ja auch ein wenig zu leicht. Es kommen meiner Meinung nach viele kleinere Faktoren hinzu. Einige Blogger, die schon seit Jahren dabei sind, verlieren die Lust aufs Bloggen, haben aus privaten oder beruflichen Gründen weniger Zeit oder treffen einfach nicht mehr den Geschmack der potenziellen Verlinker. Das Wort des Blogblues ist daher oft ein sehr subjektiv gefärbter Begriff: ein paar Lieblingsblogger schreiben nicht mehr, für das Entdecken neuer Blogs fehlt Zeit und Lust - und schon gibt es eine empfundene Bloggerkrise.
Meiner Meinung nach befindet sich das Bloggen in Deutschland in keiner Krise. Es entstehen täglich Hunderte neue Blogs - bei meinem Blogcensus-Projekt (das im Übrigen hoffentlich Anfang November erste Zahlen veröffentlichen wird), bekomme ich das direkt mit. Auch die Qualität von dem, was dort ständig an Blogs hinzukommt, nimmt nicht ab - im Gegenteil.
Meine Prognose sieht daher so aus: Bis zum Jahresende wird der Verlinkungsgrad weiter abnehmen - allerdings nicht mehr so stark wie in den vergangenen Wochen - und am Jahresbeginn wird es wieder aufwärts gehen mit den Linkzahlen. Bis dahin werden auch eine Reihe von neuen Blogs die Top 100 erreichen, die noch nie dabei waren. Ohnehin gibt es nur noch 31 Blogs in der Top-100-Liste, die von Beginn an (also 94 Wochen lang) dabei waren. Eins mehr, also 32 , sind erst in den vergangenen sechs Monaten dazugekommen. Eine Entwicklung, die für manchen eine Krise ist, ist für andere eben eine Chance.
Ich habe mir mal die Arbeit gemacht, mein gesamtes Blogcharts-Archiv durchzugehen und die jeweilige Zahl an Verlinkungen rauszuschreiben, die zum Erreichen der Plätze 20, 50 und 100 nötig waren - außerdem die durchschnittlichen Verlinkungen der Top-100-Blogs. Herausgekommen ist das:

Auf den ersten Blick unterstützt die Grafik die These des rasanten Linkschrumpfens. Seit dem Peak Ende Juni 2007 befinden sich alle vier Kurven auf einer mehr oder weniger rasanten Talfahrt. Dennoch sehe ich die Situation weitaus weniger dramatisch als manch anderer Blogger. Der Grund: Vor den deutlichen Linkverlusten seit dem 4. Juli befanden sich die vier Kurven auf einer ähnlich extremen Bewegung nach oben. Interessant wird es, wenn man die Lage mit dem Jahr 2006 vergleicht.
Im ersten Halbjahr 2006, frisch nach dem Start der deutschen blogcharts, nahm der Verlinkungsgrad der Top-100-Blogs stetig, aber wenig dramatisch zu. Von Woche zu Woche waren mehr Links nötig, um einzusteigen, oder Platz 50 zu erreichen. Auch die Zahl der durchschnittlichen Links der 100 Blogs nahm relativ gleichmäßig zu. Bei Platz 20 sah es zwar etwas unregelmäßiger aus, doch eine solch hohe Position ist immer auch von Zufällen abhängig. Verliert ein einziges Blog viele Links und fällt zurück, kann das den 20. Platz auf einen Schlag ebenfalls deutlich nach unten ziehen. Je weiter man nach hinten blickt, desto weniger anfällig sollten die Plätze für solche kurzfristigen Entwicklungen sein.
Im zweiten Halbjahr passierte dann etwas sehr interessantes: eine Stagnation. Nach dem 21. Juni, an dem sich alle vier Kurven auf einem Höchststand befanden, ging es nicht weiter nach oben. Am 3. Januar 2007, sechs Monate später verfügten die 100 Blogs nur über einen einzigen Link mehr als am 21. Juni 2006. Aus durchschnittlich 346 Verlinkungen waren 347 geworden. Vor allem die Top-20-Blogs verloren deutlich.
Im Januar 2007 begann dann aber die rasante Fahrt: Verfügten die Top-100-Blogs am 3. Januar noch über die erwähnten 347 Links, waren es am 7. Februar schon 369, am 3. März 401 und am 27. Juni wurde sogar erstmals die 500er-Grenze überschritten. Vergleicht man diese Entwicklung mit demselben Zeitraum 2006, so ergibt sich 2007 ein Wachstum von 169 Verlinkungen pro Blog, 2006 lag es nur bei 83. Mit anderen Worten: Der Verlinkungsgrad wuchs im ersten Halbjahr doppelt so schnell an wie ein Jahr zuvor.
An dieser Stelle, im Juli 2007, war zu erwarten, dass es so nicht weitergehen konnte. Im Gegensatz zum Vorjahr setzte aber keine Stagnation ein, sondern der von vielen beobachtete Rückgang des Verlinkungsgrades. Doch diese Entwicklung ist eine logische Folge des vorherigen rasanten Wachstums. Schließlich - und das sollte nie vergessen werden - zählen für die deutschen blogcharts ausschließlich diejenigen Verlinkungen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate dazugekommen sind. Hat ein durchschnittliches Top-100-Blog also im ersten Halbjahr 2007 169 Links hinzugewonnen, so hätten im zweiten Halbjahr schon genau so viele neue Links hinzukommen müssen, um das Niveau zu halten. Unrealistisch in den Sommermonaten.
Dass dieses Sommerloch auch im Oktober noch anhält und der Verlinkungsgrad der Top-100-Blogs weiter abnimmt, ist meiner Meinung nach ebenfalls recht einfach zu erklären: Im ersten Halbjahr 2007 gab es eine Menge an großen Themen, die viele Blogs wochen- wenn nicht monatelang beschäftigt haben, u.a. eine Reihe von weiteren Abmahnungen, den Start von adical und nicht zuletzt die Konferenz "re:publica", die Anfang April stattfand und in die viele Blogger direkt oder indirekt involviert waren oder wenigstens darüber berichteten. Gibt es solche großen Themen, die größere Teile des Bloggerszene betreffen, ist es ganz logisch, dass mehr verlinkt wird als in anderen themenschwächeren Zeiten, schließlich schreiben viele Blogger - und das ist völlig neutral gemeint - immer noch am liebsten über das Bloggen. Im zweiten Halbjahr fehlten diese großen Themen. Es gab auch keine Fußball-WM, keine Bundestagswahl oder irgendetwas anderes, das größere Teile der Bevölkerung - und damit auch größere Teile der Blogger in Bewegung hielt. Auch die Schäuble-Bundestrojaner-Affäre begann im ersten Halbjahr - und auch diese vielen dabei entstandenen Links fallen nun aus der Wertung.
Natürlich ist das nicht die einzige Erklärung - das wäre ja auch ein wenig zu leicht. Es kommen meiner Meinung nach viele kleinere Faktoren hinzu. Einige Blogger, die schon seit Jahren dabei sind, verlieren die Lust aufs Bloggen, haben aus privaten oder beruflichen Gründen weniger Zeit oder treffen einfach nicht mehr den Geschmack der potenziellen Verlinker. Das Wort des Blogblues ist daher oft ein sehr subjektiv gefärbter Begriff: ein paar Lieblingsblogger schreiben nicht mehr, für das Entdecken neuer Blogs fehlt Zeit und Lust - und schon gibt es eine empfundene Bloggerkrise.
Meiner Meinung nach befindet sich das Bloggen in Deutschland in keiner Krise. Es entstehen täglich Hunderte neue Blogs - bei meinem Blogcensus-Projekt (das im Übrigen hoffentlich Anfang November erste Zahlen veröffentlichen wird), bekomme ich das direkt mit. Auch die Qualität von dem, was dort ständig an Blogs hinzukommt, nimmt nicht ab - im Gegenteil.
Meine Prognose sieht daher so aus: Bis zum Jahresende wird der Verlinkungsgrad weiter abnehmen - allerdings nicht mehr so stark wie in den vergangenen Wochen - und am Jahresbeginn wird es wieder aufwärts gehen mit den Linkzahlen. Bis dahin werden auch eine Reihe von neuen Blogs die Top 100 erreichen, die noch nie dabei waren. Ohnehin gibt es nur noch 31 Blogs in der Top-100-Liste, die von Beginn an (also 94 Wochen lang) dabei waren. Eins mehr, also 32 , sind erst in den vergangenen sechs Monaten dazugekommen. Eine Entwicklung, die für manchen eine Krise ist, ist für andere eben eine Chance.

6 Comments:
Tja, lieber Jens, manchmal reicht es nicht aus, mit Zahlen zu jonglieren, um eine Trendwende zu erspüren. Vielleicht guckst Du auch mal auf die Inhalte, den Ton, die Zu- und Abgänge und die ausbleibende Werbebuchungen auf deutschen Blogs - dann wirst Du sehen, dass gelinde gesagt der Aufschwung der deutschen Blogs vorbei ist.
Und beim chronisch unterentwickelten, selbstreferentiellen und miesepetrigen Zustand der deutschen Blogosphäre ("lern erstmal, dass es DAS Blog heißt") ist das einerseits traurig, andererseits nicht verwunderlich.
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Peter Turi, at 2:13 PM
Die Inhalte habe ich doch sehr wohl erwähnt - täglich kommen neue Blogs hinzu, die den alten in Sachen Qualität Feuer machen - das sehe ich ständig in meiner Blogcensus-Arbeit. Und bei genau dieser Entwicklung sehe ich ehrlich gesagt keine Trendwende. Natürlich ist es so, dass der Beruf Blogger in Deutschland nie ein Massenphänomen werden wird wie z.B. in den USA - dafür ist das deutschsprachige Publikum einfach zu klein. Auch die Qualität der englischsprachigen Blogs ist mit der der deutschen nicht vergleichbar. Tolle neue Blogs entstehen trotzdem auch in Deutschland weiterhin. Aber vielleicht sind es ja auch bei Dir eher persönliche Gründe, die diese Trendwende heraufbeschwören. Klingt zumindest so.
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jens schröder, at 2:19 PM
Regt sich jemand über fehlende Inhalte auf, der selbst nur eine dumpfe Linkschleuder betreibt..
Sehe es wie Jens, dieses und letztes Jahr sind viele themenspezifische Blogs an den Start gegangen die mittel- bis langfristig den großen Gemischtwarenblogs viel Aufmerksamkeit entziehen werden.
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marcel weiß, at 4:04 PM
Was ist denn mit der steilen These, dass es hinter den "Top-Blogs" eine große Menge kleiner Blogs gibt. Wenn sich diese untereinander verlinken und eben nicht auf diejenigen, die gerne "Alphatiere" genannt weren, wäre dieser Trend hierdurch ebenfalls zu erklären.
Ein weiterer Faktor der nicht vergessen werden darf ist sicherlich die Erwähnung von Blogs in den Medien. Das doch sehr beachtliche Medienecho auf die re:publica, der relaunch zahlreicher Zeitungswebsites und nicht zuletzt Blogs wie das von Tagesschau.de haben Blogs in der Öffentlichkeit promotet. Daraus erschließt sich meines Erachtens eher die These, dass es im Juni ein Blog-Hoch gab (der Einfluss der Ferien wäre zu untersuchen), dass sich jetzt wieder in einen normalen Ramen einfügt. Daher wären Durchschnittswerte in deiner Grafik sehr schön!
Und um die Kommentare aufzugreifen: Ist das, was vor kurzem noch als Long-Tail gehypet wurde schon vergessen? Mich als Leser eines Blogs interessiert doch nicht, was am Ende des Monats beim Autor überbleibt, ich will content, der zu mir passt. Das was in den großen Blogs im Moment passiert, erscheint doch in der Regel auch bei SPON oder FAZ.net, dafür brauch ich keine Blogs.
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janosch, at 5:09 PM
Du hast offenbar ein - nicht gänzlich unerhebliches - problem vergessen:
Die Schließung von blogscout.
dies hat vielen kollegen offenbar die lust geraubt, sich täglich an ihren besucherzahlen im vergleich zu messen.
außerdem ist der blogosphäre ein wichtiger wegweiser für lesbare blogs verlorengegangen.
in den aggregationsdiensten, die nun verbleiben sind, stehen geldblogger, also SEOs fun- und hetzblogs, an vorderster stelle. das führt zu einer extrem ungünstigen wahrnehmung der blogosphäre und damit sicher auch zum rückzug neuer, noch desorientierter leser.
vor allem für neugierige außenstehende ist - für einen einstieg - eine globale orientierung unerläßlich. auch wenn diese häufig ungerecht ausfällt. mit der löschung von blogscout haben die lustblogger eine wichtige stimme verloren.
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Sven, at 11:38 AM
Was Sven sagt, unterschreibe ich fast in seiner Gänze. Stellvertretend als "Longtailer" habe ich mich mal bei anderen Non-A-Bloggern herumgehört; heraus kam, dass zwar im Schnitt die Links "leicht" bis "moderat" gesunken sind, bei den Besucherzahlen allerdings bei fast allen Befragten der Trend sehr gut nach oben zeigt.
Also, was juckt's? Die Leser sind wichtig, nicht die Links.
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Phil, at 3:57 PM
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