edelman gibt auf.
Wie Thomas Knüwer berichtet, beendet die PR-Agentur Edelman ihre Kooperation mit Technorati und damit auch den Versuch, lokale Blog-Rankings zu erstellen. Meiner Meinung nach war der Versuch von Beginn an zum Scheitern verurteilt, weil Edelman nur sehr halbherzig an die Sache heran gegangen ist. Da gab es anscheinend eine Ansage aus den USA, dass die lokalen Dependencen der Agentur nun bitte Blog-Rankings und -Analysen erstellen sollen, nur die große Lust und vor allem Kompetenz fehlte. Und so kam das allseits bekannte Desaster heraus. Zur Verteidigung der Edelman-Leute muss man allerdings wohl sagen, dass Statistik und Medienforschung nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen einer PR-Agentur gehören müssen.
Wo ich Thomas Knüwer allerdings widersprechen muss, ist der neuerliche Vorwurf, die Technorati-Daten wären so schlecht. All die Punkte, die Knüwer anspricht, scheinen die Suchergebnisse auf den Technorati-Webseiten zu betreffen. Dass dort ab und zu seltsame Dinge passieren, liegt meines Wissens an Cache-Problemen. Das betrifft aber jedes Unternehmen, dass irgendwann schnell wächst. Auch YouTube leidet derzeit unter schlimmen Cache-Problemen, die ab und zu komplett verhindern, Playlists zu erstellen, etc. Als jemand, der täglich mit den Technorati-Daten arbeitet, muss ich allerdings sagen, dass die Daten, die per API abrufbar sind und die relevant für die Erstellung der blogcharts sind, jedenfalls jederzeit perfekt sind. Es befindet sich nahezu nie auch nur ein Spamblog in den Daten - und wenn doch, wird es innerhalb kürzester Zeit herausgesiebt. Ich habe nichts davon, Technorati hier zu verteidigen und ich hätte auch kein Problem damit, für die Erstellung der blogcharts einen Technorati-Konkurrenten zu nutzen. Doch Technorati ist derzeit weitgehend konkurrenzlos. Alle anderen Blog-Suchmaschinen liefern wesentlch weniger Verlinkungen, sind längst nicht so komplett wie Technorati. Für die blogcharts bleibt Technorati daher weiterhin die definitive Datenquelle.
Wo ich Thomas Knüwer allerdings widersprechen muss, ist der neuerliche Vorwurf, die Technorati-Daten wären so schlecht. All die Punkte, die Knüwer anspricht, scheinen die Suchergebnisse auf den Technorati-Webseiten zu betreffen. Dass dort ab und zu seltsame Dinge passieren, liegt meines Wissens an Cache-Problemen. Das betrifft aber jedes Unternehmen, dass irgendwann schnell wächst. Auch YouTube leidet derzeit unter schlimmen Cache-Problemen, die ab und zu komplett verhindern, Playlists zu erstellen, etc. Als jemand, der täglich mit den Technorati-Daten arbeitet, muss ich allerdings sagen, dass die Daten, die per API abrufbar sind und die relevant für die Erstellung der blogcharts sind, jedenfalls jederzeit perfekt sind. Es befindet sich nahezu nie auch nur ein Spamblog in den Daten - und wenn doch, wird es innerhalb kürzester Zeit herausgesiebt. Ich habe nichts davon, Technorati hier zu verteidigen und ich hätte auch kein Problem damit, für die Erstellung der blogcharts einen Technorati-Konkurrenten zu nutzen. Doch Technorati ist derzeit weitgehend konkurrenzlos. Alle anderen Blog-Suchmaschinen liefern wesentlch weniger Verlinkungen, sind längst nicht so komplett wie Technorati. Für die blogcharts bleibt Technorati daher weiterhin die definitive Datenquelle.
